Römisches Bad

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Das Römische Bad ist eine Badekultur, die auf das alte Römische Reich zurückzuführen ist. Vor rund 2000 Jahren sollen allein in Rom etwa 170 öffentliche Bäderanlagen existiert haben, die neben der Hygiene und Körperertüchtigung vor allem sozialen Zwecken dienten. Der Besucher eines Römischen Bades wechselt traditionell zwischen unterschiedlich warmen und feuchten Baderäumen, dem Frigidarium (Kaltbad), Tepidarium (lauwarmer Übergangsraum), Caldarium (Heißbad) und Laconium (trockener Schwitzraum). Die niedrigen Temperaturen begünstigen im Gegensatz zur klassischen Sauna eine schonendere Behandlung, die langsam ansteigenden Temperaturen ermöglichen eine allmähliche Anpassung des Körpers, was den Kreislauf massiv entlastet. Die Durchblutung der Atemwege wird aufgrund des feuchten Dampfes gefördert, die ätherischen Öle bewirken eine Sekretlösung in diesem Bereich. Muskeln werden entspannt, das Immunsystem gestärkt.