Tai Chi

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Was versteht man darunter ?

T'ai Chi ist eine jahrhundertealte, ursprünglich aus China stammende, sanfte Form der Kampfkunst, die Körper, Geist und Seele umfasst und ist eine wichtiger Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Tai Chi bedeutet "großer Balken", was in der chinesischen Vorstellung den großen Mittelpfeiler meint. Dieser reicht tief in die Erde hinab und ist hoch aufgerichtet, um die Himmelskuppel wie ein Hausdach zu tragen.

Grundlage von Tai Chi bildet die daoistische Lehre von den universalen Kräfen Yin und Yang, die als sich ergänzende Gegensätze die ganze Natur prägen. Entwickelt hat sich Tai Chi aus den Mediationsübungen der daoistischen Mönche. Da das kämpferische in den Hintergrund gerückt ist, wird diese Methode häufig auch als "Schattenboxen" bezeichnet. Langsam sorgfältig ausgeführte Bewegungsübungen stehen im Einklang mit der Atmung.

So weiß man heute bereits aus kontrollierten Studien, dass die Ausübung von T'ai Chi den Erhalt der Knochendichte und den Zuwachs an Muskelstärke begünstigt. Wenn man diese Art der Bewegungsmeditation regelmäßig mit Engagement praktiziert, löst es eine Weiterentwicklung der Persönlichkeit aus. Es vertieft das eigene Bewusstsein, die Wahrnehmung anderer und fördert die Kreativität. Die körperliche und geistige Gesundheit wird verbessert und das Bewusstsein der Verbindung zwischen Körper und Geist erhöht sich.


Was sind die Ziele?

  • Das sind die Übungsziele des Tai-Chi:
  • vollständige Körperbeherrschung
  • fließende, natürliche Bewegungen
  • Entspannung
  • innere Harmonie

Wie wirkt die Methode?

Tai Chi dient der Körpererfahrung. Durch die Wahrnehmung des eigenen Körpers werden Haltungsfehler erkannt und korrigiert, die oft zu Verspannungen und Schmerzen (z. B. Kopfschmerzen) führen. Die Übungen kräftigen die Rückenmuskulatur und entlasten die Wirbelsäule. Das ist besonders vorteilhaft für Menschen mit Bandscheibenproblemen und für Menschen, die vorwiegend im Sitzen arbeiten müssen.

Beim Tai-Chi wird eine tiefe Bauchatmung geübt. Das wirkt sich positiv auf den Kreislauf aus. Die harmonischen Bewegungen haben eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem. Viele Übende fühlen sich dadurch ausgeglichener und weniger reizbar.


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